Denkmal für Schwule und Lesben



In der Innenstadt zwischen dem Marienplatz und dem Sendlinger Tor liegt das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Lesben und Schwulen. Dieses Denkmal ist 2017 eröffnet und der Öffentlichkeit übergeben worden.

Der Boden ist auf einer Fläche von 90 Quadratmetern coloriert gestaltet. Die farbigen Betonplatten sind in den Gehsteig eingelassen. Die Gestaltung der Farben lehnt sich der der Regenbogenfarben an, die symbolisch der Lesben- und Schwulenbewegung erinnern soll.

In die Bodenplatten sind an zwei Stellen rosafarbene und schwarze Dreiecke eingelassen. Diese erinnern an die Stoffabzeichen der Gefangenen in den Konzentrationslagern, „rosa Winkel“ für Schwule, schwarze Dreiecke für „Zigeuner“ und „Asoziale“. Lesbische Sexualität wurde unter dem Nationalsozialismus als „asozial“ betrachtet, in Einzelfällen kam es zur Verfolgung und zur Einweisung in Konzentrationslager (Quelle: Wikipedia.de).

Nachdem das großflächige Denkmal schwer auch als Bodenpanorama abzubilden ist habe ich mich mit meinem Pole auf den Weg gemacht und die Betonplatten aus einer Höhe von etwa 4,5 Metern fotografiert. Viel Spaß beim Umsehen.