Gedenkstein an die Olympischen Spiele




1972 fanden in München die Olympischen Sommerspiele im Olympiastadion statt. Diese sind am 26.08.1972 durch den damaligen Bundespräsident Gustav Heinemann eröffnet worden. Die Schlussfeier fand am 11.09.1972 statt.

Das Olympiastadion lag in den neu angelegten Olympiapark, in dem weitere Austragungsstätten wie die Schwimmhalle, die Olympiahalle, das Radstadion vorhanden sind. Die Olympioniken wohnten im Olympiadorf, das heute überwiegende durch Studenten bewohnt ist. Für Besucher ist das Olympiagelände durch den hohen Olympiaturm bereits aus der Ferne sichtbar.

Der Gelände befindet sich im Münchner Norden im Stadtteil Oberwiesenfeld und ist noch heute ein beliebtes Ausflugsziel für Jung und Alt.

Die Anbindung durch den öffentlichen Nahverkehr fand über die zu dem Zweck erbauten Bahnhöfe statt. Die S-Bahn hielt am Bahnhof „Oberwiesenfeld“ und die U-Bahn am Bahnhof „Olympiastadion“. Erstgenannter ist heute nicht mehr in Betrieb und stößt bei Fotografen als „Lost Place“ auf großes Interesse.

Dunkel überschattet wurden die Spiele durch die Geiselnahme und Ermordung israelischer Athleten am 5. September 1972 durch Terroristen. Die Spiele wurden nach einem Trauertag trotzdem fortgesetzt.

Mit 122 teilnehmenden Mannschaften aus der ganzen Welt wurde in München ein neuer Teilnehmerrekord aufgestellt. Erfolgreichster Sportler war der US-amerikanische Schwimmer Mark Spitz, der sieben Goldmedaillen gewann.

In meinem Panorama zeige ich eine Schenkung des griechischen Dorfes an die Stadt München. Der Originalstein befindet sich heute im Olympischen Dorf und gedenkt der Olympischen Spiele von 1972.

Quelle: Auszüge aus Wikipedia